CB-Funk untragbar? Von wegen!

CB-Funk untragbar? Von wegen!

CB-Funk bietet jedem das Gerät, das er braucht - ob zu Hause, im Auto, oder unterwegs zu Fuß - es gibt überall die Möglichkeit, sich "drahtlose Gesellschaft" mitzunehmen:

a) Die Heimstation

Die Heimstation ist - wie der Name schon sagt - das Gerät für Zu Hause, fürs Wohnzimmer oder sogar für die spezielle "Funkbude". Die Geräte arbeiten mit 220 V Netzstrom, oft gibt es zusätzlich die Möglichkeit, das Gerät auch mit 12 V zu betreiben - z.B. im Wochenendhäuschen ohne Strom (einfach an eine Autobatterie gehängt, schon kanns auch dort losgehen - hält ewig, ein durschnittliches Funkgerät mit legalen 4 W zieht normalerweise maximal 3 - 5 Ampere) oder im Wohnmobil. Meistens sind die Geräte mit einer Vielzahl an "Gimmicks" ausgestattet, die das Funken angenehmer machen können: Doppelkanalüberwachung, Memorytasten, Scan ( = Kanalsuchlauf), und, und, und,....

b) Die Mobilstation

Mobilgeräte sind von Hause aus für den Einsatz im Auto angelegt - kleiner und kompakter in der Bauweise, arbeiten sie mit 12 Volt Gleichstrom. Nichts desto trotz gibt es auch hier Geräte mit ähnlich umfangreichen Möglichkeiten wie eine "ausgewachsene" Heimstation, und ohne Probleme lassen sich diese Geräte auch als "Heimstation" nutzen (eine Möglichkeit, die durchaus unter vielen Funkern verbreitet ist), lediglich ein Netzgerät (die Modellbahner würden von einem "Trafo" sprechen), zur Umspannung von 220V Netzstrom auf für dieses Gerät "verträgliche" 12 V muß zwischengeschaltet werden. Manche Geräte können sowohl mit 12 V (im PKW) als auch mit 24 V (für den LKW) betrieben werden.

c) Portabel / Handfunkgerät

Der Sektor der Handfunkgeräte kann als der mit den meisten Innovationen in den letzten zehn, fünfzehn Jahren betrachtet werden. Waren zum Ende der 80er Jahre die Handfunkgeräte meistens recht einfach ausgestattet und klobig und schwer, so setzte sich Anfang bis Mitte der 90er Jahre der Einsatz von SMD-Technik mehr und mehr durch. So werden Handfunkgeräte ihrem Namen heute absolut gerecht. Auch die Ausstattung hat sich kontinuierlich weiterentwickelt - gab es "früher" nur das Nötigste wie Lautstärke und Rauschsperre unter einer pflegebedürftigen Teleskopantenne, so finden sich in den heutigen Handgeräten die selben Funktionen wieder wie in Heim- oder Mobilstationen: Auch in der "Handfunke" muß heute niemand mehr auf automatische Rauschsperre, Zweikanalüberwachung und Scanner verzichten. Meist sind die Geräte mit (teils automatischen) Stromsparmodi ausgerüstet, die für längeren Akku-"Vorrat" sorgen, oder können sogar über einen entsprechenden Adapterschuh ebenfalls mit 12 V betrieben werden. Auch muß sich niemand mehr mit der starren, sperrigen Teleskopantenne abmühen - die Geräte verfügen heute über Antennenbuchsen, über die sie - evtl. über einen Adapter - an jede Antenne, auch an die Mobilantenne am Auto oder die Hochantenne der Heimstation, angeschlossen werden können

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