News, Termine, Aktuelles, Allerlei

News, Termine, Aktuelles, Allerlei

Auf dieser Seite finden Sie in unregelmäßiger Folge immer wieder aktuelle Neuigkeiten, Nachrichten aus dem Funkmagazin, Termine etc. zum Thema CB- und Hobbyfunk.

 

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25. Rheintal Electronica 2016

15. Oktober 2016, 09.00 - 16.00 Uhr

 

 

Auf rund 2.500 qm Ausstellungsfläche präsentieren etwa 100 private und gewerbliche
Anbieter aus dem In- und Ausland an rund 300 Tischen eine breite Palette fabrikfrischer
und gebrauchter technischer Finessen. Über 2.500 Besucher werden diese Möglichkeit
zum preiswerten Einkauf oder als Informationsquelle aus erster Hand nutzen.
Angeboten werden Amateurfunkgeräte, CB-Funkgeräte, Antennen, Radios, Empfänger,
Computer, sowie deren Peripherie, Software, Bauteile, Literatur, Zusatzgeräte und Zubehör.
Vereine und Arbeitsgemeinschaften informieren neutral und unabhängig.
Darüber hinaus gibt es selbstverständlich jede Menge Informationen.
Ein Rahmenprogramm rundet das Angebot ab. 
 
Die im Foyer zur Halle eingerichtete Cafeteria bietet Gelegenheit zum fachsimpeln,
zu klönen oder neue Funkfreunde kennen zu lernen.

 

 40 Jahre CB-Funk in Deutschland

 

Zum 1. Juli 1975, setzte die damalige Bundesregierung eine EU(bzw "EG", wie sich der Verein damals noch nannte)-Entscheidung aus dem Jahre 1974 in Deutsches Recht um: Für den heute als CB-Funk bezeichneten Frequenzbereich, fiel der sog. "Bedarfsträgernachweis" weg - heißt soviel wie: Die damalige Bundespost als Trägerin der Fernmeldehoheit, anerkannte von Stund an jedermann als Bedarfsträger, womit der CB-Funk (Citizens Band = Jedermann-Funk) geboren war. Bedarfsträgernachweis?? - Oh ja, vor 1975 war die Nutzung des heutigen CB-Bandes streng reglementiert - wer auf diesen Frequenzen Funkbetrieb betreiben wollte, mußte der Bundespost nachweisen, daß er Bedarf an lizenzfreier, drahtloser Kommunikation hatte, z.B. als Absicherer von Sport- oder Rennveranstaltungen. Daher gründeten sich in den 60er Jahren zahlreiche Vereine, wie z.B. manche "Autohilfsclubs", die nicht funkten, um eine Rennveranstaltung abzusichern, sondern - andersrum wurd ein Schuh draus - die eine oder andere Veranstaltung absicherten, um so den Funkbedarf nachweisen zu können. Jedoch auch mit Genehmigung, war der Funkbetrieb damals streng reglementiert, man durfte nur "im eigenen Verein" funken, d.h. die Funkfreunde des Vereins A, durften nicht mit den Funkfreunden des Vereins B funken, etc. Erst mit der europäischen Neuregelung, die in Deutschland zum 1.7.1975 in Kraft trat, fielen zahlreiche dieser Regelungen weg - freilich gab es auch danach noch Gebühren und nur 12 Kanäle. Aber dieses Datum, kann als erster Schritt hin zum freien Jedermannfunk, wie wir ihn heute kennen, gesehen werden.

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Den nachstehenden Beitrag haben wir Wolf Frickes "FM - Das Funkmagazin" entnommen, herzlichen Dank und Grüße "an die Waterkant".

 

 

FM - DAS FUNKMAGAZIN
Hobbyfunk-News


12.04.2015

"arte": Von "Handy-Risiken" und Nocebo-Effekten...

Am 10. April 2015 strahlte der TV-Sender "arte" einen Beitrag mit dem Titel "Handy - strahlendes Risiko?" aus.

Im Rahmen dieses Beitrags berichtete "arte" auch über eine Studie der Berliner Charité aus dem Jahre 2007, mit der geklärt werden sollte, ob Mobilfunk-Sendemasten Einfluss auf die Schlafqualität der Bevölkerung haben.

Dazu suchten die Forscher der Charité zehn Dörfer in Deutschland aus, die in einem "Funkloch" lagen und auch sonst geringe Immissionen durch elektromagnetische Felder aufwiesen. Dort stellten sie mobile Basisstationen der Firma T-Mobile auf.

Die Basistationen waren derart modifiziert, dass sie nachts nach dem Zufallsprinzip entweder ausgeschaltet blieben oder GSM-Signale im 900- und 1800-MHz-Bereich aussendeten.

Als Testpersonen wurden Einwohner ausgewählt, die in einem Abstand von bis zu 500 Metern um die Basisstation wohnten. Sie wurden mit Geräten ausgestattet, die nachts mittels Sensoren an der Stirn das Schlaf-EEG aufzeichneten. Darüber hinaus mussten die Versuchspersonen abend und morgens ihre subjetiven Eindrücke protokollieren.

Das Ergebnis der Studie verwundert nicht: Ein Vergleich der Schlafqualität der Testpersonen brachte keine Unterschiede - egal, ob die Basisstation angeschaltet war oder nicht. Dennoch klagten einige Teilnehmer über schlechten Schlaf - auch dann, wenn die Basisstation gar nicht in Betrieb war. Dabei handelte es sich vorwiegend um Personen, die bei einer vorherigen Befragung schon angegeben hatten, dass sie glauben, Mobilfunkstationen könnten möglicherweise einen Einfluss auf die Gesundheit haben.

Die Wissenschaftler der Charité sehen darin eine Bestätigung des "Nocebo-Effekts", der sich auch schon in vorhergehenden Untersuchungen zu Mobilfunkstationen gezeigt hatte.

Der Volltext der bei "arte" erwähnten Charité-Studie kann unter http://tinyurl.com/o3l9pws abgerufen werden.
Der "arte"-Beitrag "Handy - strahlendes Risiko?" ist (zeitlich befristet) unter 
www.arte.tv/guide/de/055920-000/handy-strahlendes-risiko zu finden.

- wolf -

© FM-FUNKMAGAZIN
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Dieser Beitrag darf ungekürzt und mit Quellenangabe in nichtgewerbliche Medien (z.B. CB-Clubzeitungen, CB-Rundsprüche, CB-Packet-Radio) übernommen werden.

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Zum Thema Österreich, erreichte uns folgende Information, ebenfalls aus

FM - DAS FUNKMAGAZIN
Hobbyfunk-News


04.12.2014

Alan/Albrecht: Keine speziellen "Österreich"-CB-Geräte mehr erforderlich...

CB-Funk-Geräte der Marken Alan/Albrecht dürfen in Österreich in der "40/40-Einstellung" nun doch ohne weitere "Fixierungsmaßnahmen" benutzt werden. Das geht aus einer Mail des österreichischen BMVIT an die Firma Alan hervor. Spezielle "Österreich-Versionen" sind somit nicht mehr erforderlich.

Alan hatte der Behörde mitgeteilt, dass bei Alan/Albrecht-Geräten nach einer softwaremäßigen "Ländernorm"-Umschaltung das Gerät jeweils noch aus- und wieder eingeschaltet werden muss. Damit ist ein einfaches Hin- und Herschalten während des laufenden Funkbetriebs nicht möglich.

Das BMVIT teilte daufhin mit, dass diese Lösung ausreichend sei und derartige Geräte den Anforderungen der österreichischen Schnittstellenbeschreibung LN001 entsprechen und in Österreich betrieben werden dürfen.

Die Mail des BMVIT an die Firma Alan hat folgenden Wortlaut (Zitat):

Sehr geehrte ......,

die von Ihnen beschriebene Vorgangsweise, wie die Länderauswahl für Multinorm CB-Funkanlagen bei Ihren Geräten vorzunehmen ist, entspricht aus unserer Sicht den Anforderungen.

Durch die Vorgangsweise mit dem notwendigen Aus- und Wiedereinschalten des Gerätes ist der verbotene Umstieg während des Betriebes unterbunden und die Lösung somit aus unserer Sicht ausreichend.

Multinorm CB-Funkgeräte können mit der beschriebenen Vorgangsweise in Österreich entsprechend der Schnittstellenbeschreibung LN001 betrieben werden und die Notifizierung dieser Geräte zur Inverkehrbringung in Österreich ist auch möglich.

Mit freundlichem Gruß
Josef HALBERTSCHLAGER
Radetzkystr.2
1030 Wien

(...)

(Ende des Zitats)

Die Firma Alan weist darauf hin, dass sich die beschriebene (nunmehr vom BMVIT "genehmigte") Verfahrensweise des Umschaltens auf die hauseigenen Funkgeräte bezieht. Wie andere Hersteller verfahren, könne man nicht beurteilen.

- wolf -

 

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Dieser Beitrag darf ungekürzt und mit Quellenangabe in nichtgewerbliche Medien (z.B. CB-Clubzeitungen, CB-Rundsprüche, CB-Packet-Radio) übernommen werden.

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Produktoffensive im "LowBudgetSektor":

In den letzten Monaten sind drei neue Geräte im Preissegment unter 70 Euro auf den Markt gekommen, die aufgrund dieses Preises, sicher für den Einsteiger interessant sind. Beschränkt auf das Wesentliche, bieten sie doch die Features, die für den Einsteiger wichtig sind. Auffallend an den Geräten ist der Umstand, daß - im Gegensatz zu "normalen"/anderen CB-Geräten, das Mikrofon fest angeschlossen ist, was aber für den Einsteiger, der erst mal "reinschnuppern" möchte, sicher kein "Weltuntergang ist. Unschwer zu erkennen ist, daß die Geräte, gelabelt zum einen als Alan / Albrecht, zum anderen als "Team"Gerät, vom selben Produzenten in Fernost stammen. Hier der Beitrag aus dem "Funkmagazin" dazu (Dank und Grüße nach Hamburg):

 

FM - DAS FUNKMAGAZIN
Hobbyfunk-News


07.03.2015

CB-Funk-"Winzling" von Alan/Albrecht lieferbar

Ein weiterer CB-Funk-"Winzling" in Kompaktbauweise ist seit Anfang März dieses Jahres in Deutschland lieferbar.

Es handelt sich um das CB-Mobilfunkgerät "Albrecht AE 6110" der Firma Alan Electronics. Das Gerät war bereits Ende 2014 angekündigt und im Januar 2015 in wenigen Ansichtsexemplaren an Funkhändler versandt worden. Die endgültige Auslieferung verzögerte sich jedoch.

Das "AE 6110" entspricht in Ausstattung, Technik und Mini-Abmessungen weitgehend dem Modell "CB Mobile MiniCom" der Firma Team Electronic, das im Dezember 2014 auf den deutschen Markt kam (das Funkmagazin berichtete). Im Gegensatz zum "Team"-Gerät verfügt das "AE 6110" jedoch über ein größeres Display mit integriertem Balken-S-Meter.

Original-Hersteller des "AE 6110" ist die chinesische Firma Qixiang, die auch das "Team"-Gerät sowie weitere CB-Geräte in ähnlicher Miniatur-Bauweise produziert.

Das "AE 6110" wird derzeit im Fachhandel für knapp 60 Euro angeboten. Die Bedienungsanleitung des Geräts kann im Internet unter www.pmr-funkgeraete.de/media/products/9166_bda_albrecht_ae6110.pdf heruntergeladen werden.

 

- wolf -

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PLC - Powerline Communication

Das Thema Powerline ist seit Jahren in Funkerkreisen in der Diskussion, und wir fürchten nichts so sehr wie eine flächendeckende Einführung von Powerline - weil dadurch ein störungsfreier Funkbetrieb nahezu unmöglich gemacht werden würde!

Was ist Powerline?

Powerline ist - sinpel formuliert - Datenübertragung über Stromleitungen. Insbesondere die Stromkonzerne, preisen Powerline als wahres Geschenk des Himmels an - so bietet die EnBW z.B. einen sog. "Intelligenten Stromzähler" an, der über Powerline die Verbrauchsdaten online an das EVU übermittelt; über dieses Teil kann angeblich sogar genau ermittelt werden, über welchen Verbraucher bzw. Verbraucherkreis welche Strommengen verbraucht wurden. Verschwiegen wird jedoch, daß bei Powerline ungeschirmte (= nicht gegen Funkwellen abgeschirmte) Stromleitungen wie Antennen wirken, so daß in zahlreichen Funkbereichen ein permanenter Störpegel entsteht - ein problemloser Funkbetrieb wird dadurch unmöglich! Daß über eine solche ungeschützte Verbindung natürlich auch ein illegales Abgreifen von Daten ohne Probleme möglich ist, versteht sich eigentlich von selbst, und braucht daher nicht groß erwähnt werden.

Unsere Bitte:

Verzichten Sie auf den Einbau eines solchen "intelligenten Stromzählers" bzw. lehnen Sie ihn ab - die Funkanwender in Ihrer Nachbarschaft sind Ihnen dankbar!

 

Das Magazin "FM - Das Funkmagazin" berichtete jüngst z.B. zu Powerline:

 

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FM - DAS FUNKMAGAZIN
Hobbyfunk-News


08.08.2013

Powerline-Anlage durch Amateurfunk gestört? Pech gehabt...

Powerline-Anlagen können wegen ihrer prinzipiell unzulänglichen Technik nicht nur andere Geräte stören, sondern auch selbst gestört werden. Diese Erfahrung musste die Besitzerin einer Powerline-Anlage in Dresden machen

Wie die DARC-Vereinszeitschrift "CQ DL" in ihrer August-Ausgabe berichtet, hatte sich die Frau im vergangenen Jahr ratsuchend an die Bundesnetzagentur gewandt. Sie beklagte, dass ihre Endgeräte, die sie per Powerline an ihren DSL-Anschluss angeschlossen hatte, nicht störungsfrei funktionierten. Als Störungsquelle vermutete sie die Funkanlage eines benachbarten Funkamateurs.

Der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur nahm daraufhin Messungen vor. Das Ergebnis war für die Beschwerdeführerin wenig erfreulich: Die Behörde teilte der Frau mit, dass die Störungen auf die mangelnde Störfestigkeit ihrer eigenen Powerline-Anlage zurückzuführen seien. Der erforderliche Störfestigkeitsgrenzwert von 3 Volt pro Meter werde von der Powerline-Übertragungsstrecke nicht erfüllt. Nach Austausch der Powerline-Verbindung durch ein LAN-Kabel funktionierte die Anlage auch bei Sendebetrieb des benachbarten Funkamateurs einwandfrei. Damit war der Fall für die Bundesnetzagentur erledigt.

Der DARC und die Kurzwellenhörer-Vereinigung ADDX bemängeln bereits seit vielen Jahren das Störpotenzial von Powerline-Anlagen. Die ADDX empfiehlt jedem Käufer eines Powerline-Modems dringend, sich vom Händler ein Rückgaberecht und die Kostenübernahme für durch Störungen entstandene Schäden bescheinigen zu lassen. Ein entsprechendes Formular kann im Internet unter www.addx.de/plc/PLC-Muster03.pdf heruntergeladen werden.

- wolf -

 

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