Wo kann ich Geräte und Zubehör kaufen?

Wo kann ich Geräte und Zubehör kaufen? Montage?

Manche Elektronikläden führen CB-Funk. Es gibt jedoch auch spezielle Funk-Fachhändler. Diese haben meist mehr Ahnung, größere Auswahl und günstigere Preise als die Elektronikgroßhändler.

Es sei auf die Linkliste verwiesen, wo der Verfasser nach und nach u.a. auch Links zu speziellen "CB-Funk-Händlern" ablegen wird, die auch Versandhandel anbieten. Die Linkliste ist derzeit noch im Aufbau, es lohnt sich also, immer wieder mal im Hobbyfunkportal rein zu schauen!               
           
Gebrauchtgeräte (z.B. aus dem Internet) sind mit Vorsicht zu genießen, viele dieser Geräte sind „kaputt-geschraubt“, so daß sie nicht optimal arbeiten oder sogar gegen gesetzliche Auflagen verstoßen! Allerdings bieten viele Funk-Fachhändler auch geprüfte Gebrauchtgeräte an - das schützt vor „bösen Überraschungen“.

Aufbau und Abstimmung der Anlage sind - je nach Antennentyp - meistens kein Problem. Viele Antennen werden über die Veränderung der machanischen Länge (meist am obersten Segment) abgestimmt, dies muß nur einmal beim Aufbau gemacht werden. Höchstens, wenn eine Nachmessung eine Veränderung (z.B. wenn ein böser Sturm zu wild an der Antenne "gerüttelt" hat) ergibt, muß nachgearbeitet werden.

Oft helfen auch erfahrene Funker auf Anfrage gern mit Rat und Tat beim Aufbau.

Aus gegebenem Anlaß, verweist Clerence's Hobbyfunkportal ausdrücklich darauf, daß das Internet und dort Auktionsbörsen wie ebay, etc. wahre Tummelplätze von Betrügern sind. So sind im Amateurfunksektor in den letzten Monaten verstärkt Betrugsversuche zu beobachten, wie sie bisher nur z.B. aus dem Internet-Gebrauchtwagenhandel bekannt waren: Ein - vorgeblich in England, aber tatsächlich irgendwo auf dem afrikanischen Kontinent sitzender - Anbieter bietet ein Gerät an oder antwortet auf ein entsprechendes Gesuch, daß er das Gerät - meist zu einem verlockend günstigen Preis - besitzt und verkaufen möchte. "Sobald der Kaufpreis an einen sog. 'Treuhänder' überwiesen sei, wäre das Gerät unterwegs". Überflüssig zu erwähnen, daß der Anbieter, wenn die "Penunse" erst mal überwiesen ist, auf Nimmerwiedersehen abtaucht und nicht mehr erreichbar ist - "Wegwerf"-Email-Adressen und Internet-Telefonie machen es heute leicht, nicht nur seine Identität, sondern auch seinen wahren Standort beliebig zu verschleiern. Ein Indiz können pauschal versandte "Standard-Texte" sein, die - meist in sclechtem, holperigem, da maschinenübersetztem Englisch oder Deutsch - überhaupt nicht auf in Anfragen gestellte Fragen eingehen.

Eine gute und sichere Möglichkeit, eine postversandte Ware zu bezahlen, stellt auch und gerade heute, im Zeitalter von ECommerze und "PayPal (zu deutsch: Bezahl-Kumpel, jedoch ist nie so ganz sicher, WESSEN Zahl-Kumpel das ist....)" die gute, alte Post-Nachnahme dar. Hierbei wird der vereinbarte Preis zuzüglich der Gebühr direkt bei Erhalt der Postsendung, an den Paketboten bezahlt und dann dem Versender gutgebucht. Einfach, unkompliziert, SICHER, und seit Jahrzehnten im Versandhandel "gang und gäbe".

Der nachstehende Artikel aus "FM - Das Funkmagazin" bezieht sich zwar auf den Amateur-Sektor, hat jedoch auch im lizenzfreien Hobbyfunk seine Gültigkeit:

 

FM - DAS FUNKMAGAZIN
Hobbyfunk-News

 


 

23.04.2011

 

 

Internet-Betrügereien auf dem Amateurfunk-Gebrauchtgerätemarkt

 

Internet-Betrüger haben offensichtlich auch den Amateurfunk-Gebrauchtgerätemarkt als Betätigungsfeld entdeckt.

Im Internet-Forum "funkbasis.de" wurde kürzlich ein Fall geschildert, bei dem gebrauchte hochwertige Amateurfunkgeräte zu sehr günstigen Preisen über eine Münchner Kleinanzeigenbörse angeboten wurden. Kaufinteressenten erhielten auf Anfrage von dem angeblichen Verkäufer gleichlautende englischsprachige E-Mails, in denen er angab, in Scheidung zu leben und deshalb von Deutschland nach England gezogen zu sein. Dort würden sich auch die Funkgeräte befinden. Die Kaufabwicklung solle über einen nicht näher genannten "Treuhänder" abgewickelt werden. Bei näherer Überprüfung stellte sich heraus, dass die Angebotstexte und Bilder der Geräte einfach aus verschiedenen alten Ebay-Auktionen kopiert wurden.

Derartige betrügerische Angebote, bei denen die Zahlung über (ebenfalls betrügerische) "Treuhänder" erfolgen soll, waren bisher vorwiegend aus dem Online-Gebrauchtwagenhandel bekannt.

Das Kleinanzeigen-Portal "funkboerse.de" warnt bereits seit längerer Zeit ebenfalls vor betrügerischen Aktivitäten. In den bei "funkboerse.de" genannten Fällen haben Betrüger auf Suchanzeigen für Amateurfunkgeräte geantwort. Sie gaben an, das gesuchte Gerät zu besitzen und günstig verkaufen zu wollen. Die Bezahlung solle per Vorkasse auf ein ausländisches Konto oder über Bargeldtransferdienste wie z.B. Western Union erfolgen. "funkboerse.de" warnt ausdrücklich vor solchen Angeboten. Der im voraus gezahlte Kaufpreis sei meist unwiderbringlich verloren.

- wolf -

Siehe dazu folgende Links:
http://funkbasis.vps9611.alfahosting-vps.de/viewtopic.php?f=33&t=25449

 

 

http://www.funkboerse.de/news.htm

 

 

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